
Skibergsteigen bei den Olympischen Winterspielen 2026
Inhalt
- Skibergsteigen bei den Olympischen Winterspielen 2026
- Veranstaltungsort, Teilnehmerstruktur und Preistopf beim Skibergsteigen bei den Olympischen Winterspielen 2026
- Teilnehmende Skibergsteigerinnen und Skibergsteiger bei den Olympischen Winterspielen 2026 und Qualifikation
- Struktur und Wettkampfformat beim Skibergsteigen bei der Winterolympiade 2026
- Skibergsteigen bei den Olympischen Winterspielen 2026: Favoriten, Wettmöglichkeiten und wo man zuschauen kann
- Pro und Contra der Favoriten im Skibergsteigen bei den Olympischen Winterspielen 2026
- Häufig gestellte Fragen
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Das olympische Skibergsteigen findet vom 19. bis 22. Februar 2026 in Bormio in Italien statt. Für den Sport ist die Aufnahme in das olympische Programm ein historischer Meilenstein, der die weltweite Bekanntheit steigert, dadurch den Athletinnen und Athleten neue finanzielle Möglichkeiten eröffnet und zur Förderung nationaler Verbände anregt. Die Ergebnisse aus Mailand und Cortina 2026 werden außerdem großen Einfluss auf die Zukunft des Sports im olympischen Programm und das internationale Wachstum allgemein haben.
Veranstaltet wird der Wettbewerb vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) in Zusammenarbeit mit der International Ski Mountaineering Federation (ISMF, der Dachverband des Skibergsteigens), und dem Veranstaltungskomitee der Olympischen und Paralympischen Spiele in Mailand und Cortina 2026.
Veranstaltungsort, Teilnehmerstruktur und Preistopf beim Skibergsteigen bei den Olympischen Winterspielen 2026
Der Wettbewerb im Skibergsteigen findet auf der Piste Stelvio statt, einer der bekanntesten alpinen Skirennstrecken Italiens und regelmäßige Wettkampfstätte für Wintersportveranstaltungen der Spitzenklasse.
Insgesamt sind in den Disziplinen (Sprint Männer, Sprint Frauen und Mixed-Staffel) 36 Athletinnen und Athleten dabei, 18 Männer und 18 Frauen.
Es gibt bei den Olympischen Spielen keine direkten Preisgelder, es geht stattdessen um die Gold-, Silber- und Bronzemedaillen und die ersten acht Plätze erhalten dazu ein Olympisches Diplom. Von den Nationalen Olympischen Komitees (NOKs) kann es Prämien geben, diese variieren aber von Land zu Land und werden von den nationalen Verbänden oder Regierungen ausgezahlt, nicht vom IOC selbst.
Teilnehmende Skibergsteigerinnen und Skibergsteiger bei den Olympischen Winterspielen 2026 und Qualifikation
Die endgültige Startliste steht erst kurz vor den Spielen fest. Unten finden Sie eine Aufstellung der voraussichtlichen Teilnehmenden beruhend auf der ISMF-Weltcup-Wertung, der Olympia-Qualifikationsrangliste und der früheren Podiumserfolge.
Männer (Sprint & Mixed-Staffel)
- Rémi Bonnet (Schweiz)
- Thibault Anselmet (Frankreich)
- Paul Verbnjak (Österreich)
- Michele Boscacci (Italien)
- Robert Antonioli (Italien)
- Oriol Cardona Coll (Spanien)
- Max Drion du Chapois (Belgien)
- Jakob Herrmann (Österreich)
- Jonas Hofer (Deutschland)
Frauen (Sprint & Mixed-Staffel)
- Emily Harrop (Frankreich)
- Axelle Gachet-Mollaret (Frankreich)
- Marion Delespierre (Frankreich)
- Alba De Silvestro (Italien)
- Tove Alexandersson (Schweden)
- Laetitia Roux (Frankreich)
- Katja Paller (Österreich)
- Ana Alonso Rodríguez (Spanien)
- Giulia Murada (Italien)
Die Qualifikation für die Wettbewerbe im Skibergsteigen bei Milano-Cortina 2026 wird von der ISMF beaufsichtigt, entsprechend den Quotenregelungen des IOC.
1. Olympia-Qualifikationsrangliste (primärer Pfad). Quotenplätze gab es über die Ergebnisse in:
- ISMF-Weltcup-Events
- ISMF-Weltmeisterschaften
- Wettkämpfe der ISMF-Olympia-Qualifikationsserie
Die Punkte aus den anerkannten Qualifikationsrennen flossen in die Olympia-Rangliste ein, wonach die bestplatzierten Athletinnen und Athleten Quotenplätze für ihre Länder verdienten.
2. Nationale Quotenzuteilung
- Jedes NOK erhält eine bestimmte Anzahl an Startplätzen.
- Die einzelnen Länder können diese Plätze an Athletinnen und Athleten vergeben, die die Teilnahme- und Ranglistenanforderungen erfüllen.
- Damit nicht ein einzelnes Land zu stark vertreten ist, ist die Anzahl der Startplätze pro Nation gedeckelt.
3. Plätze für das Gastgeberland. Für Italien als Gastgeberland sind automatisch Quotenplätze reserviert, um eine Teilnahme in den Wettbewerben der Männer und Frauen zu garantieren.
4. Universelle und kontinentale Vertretung. Eine bestimmte Anzahl an Plätzen ist reserviert, damit Folgendes garantiert ist:
- Weltweite geografische Vielfalt
- Teilnahme von Nachwuchsländern im Skibergsteigen
- Förderung und Entwicklung des Sports außerhalb der traditionellen Alpinskinationen
Struktur und Wettkampfformat beim Skibergsteigen bei der Winterolympiade 2026
Das Programm im Skibergsteigen ist auf vier Wettkampftage angesetzt:
Sprintwettbewerbe (Männer & Frauen) – 19.–20. Februar 2026 – gehen über mehrere K.-o.-Runden:
- Qualifikationsrunde
- Viertelfinale
- Halbfinale
- Finale
Dieser Ablauf gilt für die Sprintwettbewerbe der Männer und Frauen.
Mixed-Staffel – 22. Februar 2026 – bestehend aus:
- Qualifikationsläufe
- Medaillenfinale
Sprintformat (Männer & Frauen)
Wettkampfart
- Einzelrennen Sprint (Kopf-an-Kopf)
- Streckenlänge: ca. 800–1000 Meter
- Umfasst Aufstieg, Tragepassagen und Abfahrt
Wettkampfstruktur
1) Qualifikationsrunde (Zeitmessung)
- Alle Teilnehmenden laufen einzeln mit Zeitmessung.
- Die besten 30 kommen weiter in die K.-o.-Runde.
2) K.-o.-Läufe
Athletinnen bzw. Athleten treten in Sechsergruppen an: Viertelfinale → Halbfinale → Finale
Für jeden Lauf gilt:
- Platz 1 und 2 qualifizieren sich automatisch.
- Die übrigen Plätze gehen an die schnellsten Verlierer (nach Zeit).
3) Medaillenfinale
- Gemeinsamer Start in Sechsergruppen
- Reihenfolge des Zieleinlaufs entscheidet über:
- Gold
- Silber
- Bronze
Format der Mixed-Staffel
- Teamzusammensetzung: 1 Mann + 1 Frau pro Team
- Format des Laufs: Beide Teammitglieder absolvieren mehrere kurze Runden im Wechsel.
- Athletin startet
- Athlet übernimmt
- Weiter im Wechsel
- Letzte Etappe endet mit der Ziellinie
Phasen:
1) Qualifikationsläufe
- Die Teams starten in Gruppenläufen.
- Die besten Teams kommen ins Medaillenfinale.
2) Medaillenfinale
- Staffelrennen mit Massenstart
- Erstes Team im Ziel gewinnt
- Kein Best-of-Format – ein entscheidender Finallauf
Skibergsteigen bei den Olympischen Winterspielen 2026: Favoriten, Wettmöglichkeiten und wo man zuschauen kann
Unten folgen die Favoriten und Favoritinnen:
Sprint Männer
- Rémi Bonnet (Schweiz)
- Thibault Anselmet (Frankreich)
- Robert Antonioli (Italien)
Sprint Frauen
- Emily Harrop (Frankreich)
- Axelle Gachet-Mollaret (Frankreich)
- Alba De Silvestro (Italien)
Mixed-Staffel
- Frankreich (Harrop/Anselmet)
- Schweiz (Bonnet / Athletin)
- Italien (Antonioli / De Silvestro)
Wettmärkte für Skibergsteigen gibt es zwar nur begrenzt, sie werden aber bei den großen, auf Olympia spezialisierten Sportwettenanbietern zur Verfügung stehen, die alle zu den Top 10 Online-Wettseiten gehören.
Beliebte Wettarten:
- Gesamtsieger
- Podiumsplatzierung
- Medaillen nach Land
- Direkte Duelle
Internationale Wettanbieter, die normalerweise olympische Nischensportarten im Programm haben:
- Bet365
- Pinnacle
- Betfair
Die Wettbewerbe kann man hier ansehen:
Offizielle Olympia-Sender – International
- Olympics.com – Livestreams, Highlights, Wiederholungen
- Olympic Channel App
Regionale Sender (Beispiele)
Europa
- Eurosport / Discovery+ – komplette Übertragung
- RAI Sport (Italien) – Gastgebersender
- BBC Sport (Großbritannien) – Ausgewählte Live-Sendungen & Highlights
- ARD/ZDF (Deutschland) – Live-Streams & TV
USA
- NBC Sports
- Peacock Streaming
Weltweite Streaming-Optionen
- Discovery+ (in den meisten europäischen Ländern)
- Peacock (USA)
- Eurosport Player
Pro und Contra der Favoriten im Skibergsteigen bei den Olympischen Winterspielen 2026
| Disziplin | Favorit/in | Pro | Contra |
| Sprint Männer | Rémi Bonnet (Schweiz) | Explosives Tempo im Aufstieg, erstklassige Sprintbilanz, starke Übergänge. | Erwartungsdruck als Topfavorit, aggressives Pacing kann zu Erschöpfung im späteren Lauf führen |
| Sprint Männer | Thibault Anselmet (Frankreich) | Technisch stark in der Abfahrt, beständige Laufleistungen und taktisches Bewusstsein | Etwas niedrigeres Spitzentempo als Bonnet |
| Sprint Männer | Robert Antonioli (Italien) | Heimvorteil, Erfahrung in großen Finalen und Vertrautheit mit der Piste | Kein reiner Sprintspezialist, Erholung zwischen den Läufen könnte ein Problem sein |
| Sprint Frauen | Emily Harrop (Frankreich) | Beste Sprintspezialistin im Feld, schnelle Skiwechsel, starke Wettkampfmentalität | Hohe Erwartungen, Risiko von Fehlern unter Druck |
| Sprint Frauen | Axelle Gachet-Mollaret (Frankreich) | Erstklassige Aufstiegskraft, Meisterschaftserfahrung, starke Grundausdauer | Weniger explosiv in ultrakurzen Endspurts im Sprint |
| Sprint Frauen | Alba De Silvestro (Italien) | Unterstützung der heimischen Fans, starker Rhythmus im Aufstieg, gutes Pacing | Weniger Erfahrung im olympischen Format |
| Mixed-Staffel | Frankreich | Ausgeglichene Elite-Teams, schnelle Wechsel, starke Staffelchemie | Hoher Erwartungsdruck, Fehler in der Staffel können teuer werden |
| Mixed-Staffel | Schweiz | Erstklassige Effizienz im Aufstieg, zuverlässig beständige Leistungen | Etwas schwächer in den Abfahrtsabschnitten |
| Mixed-Staffel | Italien | Heimvorteil, starke Vertrautheit mit der Piste, emotionaler Schwung | Geringeres Durchschnittstempo im Sprint als Frankreich |




