
Rennrodeln bei den Olympischen Winterspielen 2026
Inhalt
- Rennrodeln bei den Olympischen Winterspielen 2026
- Veranstaltungsort, Teilnehmerstruktur und Preispool beim Rennrodeln bei den Olympischen Winterspielen 2026
- Teilnehmende Rennrodlerinnen und Rennrodler bei den Olympischen Winterspielen 2026 und Qualifikation
- Struktur und Rennformat im Rennrodeln bei den Olympischen Winterspielen 2026
- Rennrodeln bei den Olympischen Winterspielen 2026: Favoriten, Wettmöglichkeiten und wo man zuschauen kann
- Pro und Contra der Favoriten im Rennrodeln bei den Olympischen Winterspielen 2026
- Häufig gestellte Fragen
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Die Rennrodelwettbewerbe bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina finden vom 7. bis 11. Februar 2026 in der italienischen Bergstadt Cortina d’Ampezzo statt. Die Termine liegen in der Eröffnungsphase der Spiele, die traditionell auf die Winterspiele einstimmt und oft die ersten unvergesslichen Momente der zwei olympischen Wochen bietet.
Die Bedeutung des Rennrodelturniers bei den Winterspielen kann gar nicht genug betont werden. Bei diesem ultimativen Wettbewerb werden Jahre der technischen Verfeinerung, mentale Disziplin und die Fähigkeit zu blitzschnellen Entscheidungen bei Läufen zur Schau gestellt, die im Hundertstelsekundenbereich gemessen werden.
Veranstaltet wird das Rennrodelturnier vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) in Zusammenarbeit mit dem Veranstaltungskomitee Mailand-Cortina 2026, der Sport selbst untersteht dem Internationalen Rodelverband (Fédération Internationale de Luge – FIL). Der Verband hat die Aufsicht über die technischen Regelungen, die Teilnahmeanforderungen und die Wettkampfstandards und sorgt dafür, dass die internationalen Wettkampfregeln im Rodeln konstant eingehalten werden.
Veranstaltungsort, Teilnehmerstruktur und Preispool beim Rennrodeln bei den Olympischen Winterspielen 2026
Das Rennrodeln bei den Olympischen Winterspielen 2026 findet im Rodelzentrum in Cortina statt (Pista Olimpica „Eugenio Monti“). Die historische Kunsteisanlage in Cortina d’Ampezzo wurde eigens nach modernen Sicherheits- und Leistungsstandards neu gebaut, würdigt dabei aber gleichzeitig an historischer Stelle die lange Tradition des Ortes im Rodelsport. Hier werden auch die Wettkämpfe in anderen Rodeldisziplinen ausgetragen, was die Anlage zu einem der technischen Zentren der Spiele macht. Die schnelle, fließende Bahnführung ist so gestaltet, dass sie nicht risikoreiches Fahren, sondern saubere Linien und Präzision belohnt, ein Markenzeichen des olympischen Rennrodelns.
Beim Rodelwettbewerb bei den Winterspielen werden etwa 105 bis 110 Athletinnen und Athleten teilnehmen, verteilt auf die Wettbewerbe im Einsitzer der Herren und Damen sowie die Doppelsitzer- und Teamstaffelwettkämpfe. Das kompakte, aber hochkarätige Teilnehmerfeld spiegelt wider, welche hohen technischen Hürden der Sport hat: Auf der olympischen Bühne werden nur die besten Rennrodlerinnen und Rennrodler der Welt vertreten sein.
Anders als bei Profitouren oder Einladungsturnieren gibt es bei den Olympischen Spielen keinen Preistopf. Die Platzierungen sind also nicht mit finanziellen Preisen oder Prämien verbunden. Die Sportlerinnen und Sportler kämpfen stattdessen um olympische Medaillen: Gold, Silber und Bronze haben einen unvergleichlichen symbolischen und historischen Wert und sind ein Meilenstein jeder Sportkarriere. Die Nationalen Olympischen Komitees (NOKs) vergeben zwar oft später Preise für Medaillengewinne, allerdings handelt es sich hierbei um nationale Prämienprogramme, die nicht mit einer offiziellen olympischen Preisstruktur in Verbindung stehen.
Teilnehmende Rennrodlerinnen und Rennrodler bei den Olympischen Winterspielen 2026 und Qualifikation
Am Rennrodeln bei den Olympischen Winterspielen 2026 werden die besten Rodlerinnen und Rodler im Einsitzer, Doppelsitzer und der Teamstaffel aus den führenden Rodelnationen teilnehmen, darunter Deutschland, Österreich, Italien, Lettland, die USA, Kanada und weitere. Die endgültige Teilnehmerliste wird kurz vor den Spielen bestätigt, sobald alle Quotenplätze für Olympia offiziell vergeben sind.
Qualifiziert haben sich die Teilnehmenden über ihre Ergebnisse bei internationalen Wettbewerben im Rennrodeln, was vor allem den FIL-Weltcup und die Weltmeisterschaften umfasst. Die Länder konnten sich bei diesen Events Quotenplätze für die Olympischen Winterspiele verdienen. Anschließend hat jedes Land auf Grundlage von internen Leistungskriterien seine Sportlerinnen und Sportler für diese Quotenplätze ausgewählt.
Struktur und Rennformat im Rennrodeln bei den Olympischen Winterspielen 2026
Für das Rennrodeln in Mailand und Cortina 2026 finden vier Medaillenwettbewerbe statt, die jeweils praktisch als eigene Turnierphase zwischen dem 7. und 11. Februar 2026 ausgetragen werden. Je zwei Tage sind dabei für die Einsitzerwettbewerbe der Männer und Frauen reserviert, gefolgt von den Wettkämpfen im Doppelsitzer und der Teamstaffel gegen Ende des Programms.
Im Rennrodeln gibt es keine direkten Duelle oder Ausscheidungsrennen, die Wettbewerbe verwenden stattdessen eine kumulative Zeitmessung. Im Einsitzer der Männer und Frauen werden jeweils vier Läufe gefahren, deren addierte Gesamtzeit die endgültige Platzierung bestimmt. Die Teams im Doppelsitzer fahren zwei Läufe, die ebenfalls nach Gesamtzeit entschieden werden. Bei der Teamstaffel wird jeweils pro Nation ein Lauf in den Kategorien Einsitzer Frauen, Einsitzer Männer und Doppelsitzer gefahren. Die schnellste Gesamtzeit gewinnt, es gibt im Verlauf des Wettbewerbs kein K.-o.-System und keine Ausscheidungen.
Rennrodeln bei den Olympischen Winterspielen 2026: Favoriten, Wettmöglichkeiten und wo man zuschauen kann
Deutschland geht wie meistens bei den letzten Winterolympiaden als stärkstes Land im Rennrodeln in die Olympischen Winterspiele 2026 und gilt weithin als klarer Gesamtfavorit über alle Kategorien, sowohl im Einsitzer der Damen und Herren als auch im Doppelsitzer und der Teamstaffel. Starke Herausforderer sind Österreich und Lettland, vor allem im Einsitzer und Doppelsitzer, und Italien hat in Cortina d’Ampezzo natürlich den Auftrieb des Heimvorteils. Unter den außereuropäischen Ländern sind die USA und Kanada Medaillenkandidaten, besonders im Einsitzer der Frauen und der Teamstaffel, wobei es aber weiterhin schwierig bleiben wird, sich gegen die deutsche Teamstärke durchzusetzen.
Wetten auf olympisches Rennrodeln stehen normalerweise bei den besten Wettanbietern zur Verfügung, also auf den großen internationalen Sportwettseiten mit der Winterolympiade im Angebot. Zu den üblichen Wettmärkten gehören Gesamtsiege nach Disziplin, Medaillengewinne und teils auch länderbasierte Wetten (z. B. die meisten Medaillen im Rennrodeln). Die Quoten werden normalerweise kurz vor Beginn der Winterspiele herausgegeben, wenn die endgültigen Teilnahmelisten und Trainingsergebnisse bekannt sind.
Das Rennrodeln bei den Olympischen Winterspielen 2026 wird weltweit von den offiziellen Inhabern der Senderechte übertragen. In Europa werden die Spiele voraussichtlich auf Eurosport und Discovery+ zu sehen sein, in den USA wird die Übertragung von NBC-Plattformen übernommen. Außerdem wird es Live-Streams und Wiederholungen auf Abruf auf vielen digitalen Plattformen der Sender und den offiziellen olympischen Streaming-Diensten geben.
Pro und Contra der Favoriten im Rennrodeln bei den Olympischen Winterspielen 2026
| TEAM | EVENT | PRO | CONTRA |
| Deutschland | Einzel Herren | Starttempo der Spitzenklasse, unerreichte Olympiabilanz, Spitzensportlerinnen und -sportler | Enormer Druck als klarer Favorit, winzige Fehler können über vier Läufe große Folgen haben |
| Deutschland | Einsitzer Damen | Außergewöhnlich Beständigkeit, technisch ausgereifte Rodel, große psychische Belastbarkeit | Starke Herausforderer Österreich und den USA verringern den Spielraum für Fehler |
| Deutschland | Doppelsitzer | Beste Synchronisierung im Teilnehmerfeld, langjährige Überlegenheit, taktische Präzision | Jegliche Fehler im Timing sind ausschlaggebend, da es nur zwei Läufe gibt |
| Deutschland | Teamstaffel | Überlegene Tiefe in allen Disziplinen, erwiesenes Staffelkönnen | Aufholen ist nicht möglich, ein verpatzter Lauf kann die Medaille kosten |
| Österreich | Einsitzer (Damen/Herren) | Technisch aggressiver Stil, regelmäßig Podiumsplätze | Weniger Teamtiefe insgesamt als Deutschland; Beständigkeit über mehrere Läufe kann schwanken |
| Lettland | Doppelsitzer | Hervorragende Kurvenkontrolle, starke Konkurrenz für deutsche Teams | Etwas schwächerer Start im Vergleich zu den besten deutschen Zweiern |
| Italien | Alle Events | Vertrautheit mit der Bahn, starke Publikumsunterstützung | Begrenzte Medaillenerfolge bei den Olympischen Spielen der letzten Jahre; Erwartungsdruck als Gastgeberland |




