Hallenhockey-Europameisterschaft der Herren 2026

Die Hallenhockey-EM der Herren 2026 (voller Sponsoringname: schauinsland EuroHockey Indoor Championship 2026) ist die 22. Hockey-Europameisterschaft der Herren, das wichtigste Hallenhockeyturnier Europas. Zu dieser Serie gehören verschiedene Stufen (Championship I, II, III), bei dem Turnier 2026 in Heidelberg geht es um die höchste Spielklasse (Championship I) der Herren. Die Hockey-EM der Herren 2026 findet vom 8. bis 11. Januar 2026 in Heidelberg statt.
Name Hallenhockey
Startdatum 8. Januar 2026
Enddatum 11. Januar 2026
Status Beendet
Ort SNP dome, Heidelberg, Germany
Preistopf Halle
Teilnehmer 10 Männerteams
Art Halle
Turniersieger -
Format Vorrunde als Rundenturnier, dann K.-o.-Ausscheidungsrunde
Veranstalter EuroHockey und Deutscher Hockey-Bund (DHB)

Empfohlene Buchmacher

Die EuroHockey-Europameisterschaft im Hallenhockey der Herren ist das wichtigste Hallenhockey-Turnier der Nationalmannschaften in Europa und damit das renommierteste Event im europäischen Hallenhockey.

Wichtig: Hallenhockey darf nicht mit Feldhockey verwechselt werden; Hallenhockey ist eine schnellere Variante des Hockeys mit kleinerem Team und wird in der Halle mit Banden, anderen Regeln (z. B. kein Schlagen, nur Schieben) und kleineren Toren gespielt.

Die EuroHockey Indoor Championship ist darum wichtig, weil sie die folgenden Dinge bestimmt:

  • Europameister
  • Rangliste der Hallenhockey-Nationalmannschaften, die über zukünftige Qualifikationswege und Startplätze entscheidet
  • Auf- und Abstieg zwischen Championship I und II
  • Taktische und entwicklungstechnische Trends im weltweiten Hallenhockey

Das Turnier 2026 wird von EuroHockey (Europäischer Hockey-Verband) ausgerichtet und betreut, dem Dachverband für sowohl Feld- als auch Hallenhockey in Europa. Vor Ort übernimmt der Deutsche Hockey-Bund (DHB) die Organisation und Ausrichtung des Events, in Zusammenarbeit mit den Partnern aus Heidelberg.

Veranstaltungsort, Format und Preistopf der EuroHockey Hallenhockey-EM der Herren 2026

Die Hallenhockey-Europameisterschaft der Herren 2026 wird im SNP Dome (Eigenschreibweise: SNP dome) in Heidelberg in Baden-Württemberg gespielt, einer der studentischsten Städte Deutschlands. Der SNP Dome ist eine Mehrzweckhalle in Heidelberg und wird regelmäßig für nationale Hallenhockey-Events und wichtige europäische Hallenturniere genutzt.

Die „Spitzenklasse“ im Hallenhockey der Herren wurde 2024 umstrukturiert, als das Teilnehmerfeld von acht auf zehn Teams erweitert wurde. Die Meisterschaft 2026 hat also dieses größere Format mit zehn bestätigten Nationalteams.

Die EuroHockey-Hallenmeisterschaften bieten generell keinen Preistopf, weder bei früheren Ausgaben noch beim Turnier 2026. Zu „gewinnen“ gibt es kein Geld, sondern Preise anderer Natur (was Standard für von EuroHockey veranstalteten Hallenmeisterschaften ist):

  • Titel des Europameisters
  • Medaillen (Gold/Silber/Bronze)
  • Ranglistenpunkte mit Einfluss auf zukünftige Qualifikationen und Setzlisten
  • Auf-/Abstieg zwischen den Spielklassen für den nächsten Zyklus
  • Prestige innerhalb des Nationalverbands und Einfluss auf die Spielerauswahl

Es gibt also keine fixen Preisgelder, da die Hallenmeisterschaften als Wettkampf der Nationalmannschaften ausgetragen und finanziert werden und keine kommerziellen Preisgeldturniere sind.

Teilnehmende Teams bei den Hallenhockey-Europameisterschaften der Herren 2026 und Qualifikationen

Die Qualifikation für die EM 2026 wird hauptsächlich durch die finalen Ranglisten der vorherigen Auflage (EuroHockey-Hallenmeisterschaft der Herren 2024) bestimmt, unter Einbeziehung des Auf- und Abstiegssystems der EuroHockey, plus zwei Teams aus der Meisterschaft der zweiten Klasse im selben Jahr. Aufgeschlüsselt sieht es wie folgt aus:

Qualifikation über die Hallenhockey-EM der Herren 2024, verbleibend in Championship I (Top 8):

  • Österreich
  • Belgien
  • Tschechien
  • Deutschland (Gastgeber & Titelverteidiger)
  • Polen
  • Portugal
  • Spanien
  • Schweiz

Qualifikation über die EuroHockey Indoor Championship II 2024 (aufgestiegen):

  • Irland – Sieger der Championship II in Paredes, Portugal
  • Türkei – Sieger der Championship II in Budapest, Ungarn

Struktur und Matchformat der Hallenhockey-EM der Herren 2026

Die EuroHockey Indoor Championship der Herren 2026 wird in drei Phasen gespielt.

Phase 1 — Vorrunde (d. h. Gruppenphase)

Daten: 8.–10. Januar 2026; die 10 Teams werden in zwei Gruppen mit je fünf Teams aufgeteilt:

  • Gruppe A
  • Österreich
  • Tschechien
  • Polen
  • Portugal
  • Türkei
  • Gruppe B
  • Belgien
  • Deutschland
  • Irland
  • Spanien
  • Schweiz

In jeder Gruppe spielt jeder gegen jeden, also vier Spiele pro Team.

Phase 2 — Platzierungsphase

Daten: 10.–11. Januar 2026. Nach den Spielen der Gruppenphase entscheiden die Platzierungen in jeder Gruppe darüber, wer bei den K.-o.-Spielen am Finaltag spielt.

  • Gruppensieger A gegen Gruppenzweiten B → Halbfinale 1
  • Gruppensieger B gegen Gruppenzweiten A → Halbfinale 2

Die Sieger aus diesen Halbfinalspielen kommen ins Finale; die Verlierer spielen um die Bronzemedaille (Plätze 3/4). Die Teams auf den Plätzen 3 und 4 in den Gruppen spielen Platzierungsspiele um die Plätze 5 bis 8. Die beiden Gruppenfünften spielen um Platz 9/10 (abstiegsrelevant).

Hallenhockey folgt der Standardspielstruktur von EuroHockey, was bedeutet, dass in der Gruppenphase Unentschieden möglich sind, danach aber nicht mehr: Bei K.-o.-Spielen (Spiel um Platz 3 und Finale) wird bei Gleichstand durch Shoot-Out entschieden. Es gibt keine Verlängerung bei den Medaillenspielen; es wird direkt das Shoot-Out mit drei Spielern durchgeführt (falls nötig mit Sudden Death).

EuroHockey Hallenhockey-EM der Herren 2026: Favoriten, Wettmöglichkeiten und wo man zusehen kann

Beruhend auf der Teamstärke, früheren Ergebnissen und den aktuellen Tabellen im europäischen Hallenhockey sind die größten Favoriten des Turniers Deutschland (ewige Hallenhockey-Hochburg), Österreich (immer im Finale dabei) und Belgien (aufstrebende Kraft im Hallenhockey). Geheimfavoriten sind unter anderem Tschechien und Polen, beide mit starken, aber teils schwankenden Leistungen.

Hallenhockey ist eine Nischensportart, aber auf olympische und europäische Sportarten spezialisierte Wettanbieter haben normalerweise folgende Quoten im Angebot:

  • Spielsieger (1X2)
  • Handicap-Wetten (vor allem für ungleiche Begegnungen in der Gruppenphase)
  • Gesamttore (über/unter) — lukrativ, weil im Hallenhockey viele Tore fallen
  • Turniersieger
  • Medaillenplätze (gelegentlich)

Bei den meisten großen europäischen Sportwettenanbietern sind in der Turnierwoche EuroHockey-Wetten zu finden. Für ein umfassenderes Angebot, attraktive Quoten und mehr Nischensportarten sollte man mehrere Anbieter über ein vertrauenswürdiges Infoportal vergleichen. Aktualisierte Angebote für Hockey-Wetten können Sie sich über die Liste der europäischen Wettanbieter oder andere seriöse Vergleichsportale heraussuchen.

Von EuroHockey veranstaltete Turniere werden normalerweise hier übertragen:

EuroHockey TV (offizieller Stream)

Der Europäische Hockey-Verband streamt alle großen Hallenmeisterschaften live auf seiner Plattform.

  • Komplette Übertragung der Spiele
  • Englischer Kommentar
  • Highlights und Wiederholungen

EuroHockey YouTube-Kanal

Ausgewählte Spiele (vor allem von Deutschland, Österreich, Belgien, Tschechien) werden kostenlos auf YouTube übertragen.

Nationale Sender

In den führenden Hockeynationen werden oft Übertragungen live oder zeitversetzt auf den nationalen Sportsendern angeboten, z. B.:

  • Deutschland: Sportdeutschland.TV (sehr wahrscheinlich, da Gastgeberland)
  • Österreich: ORF Sport+ (überträgt traditionell Hallenhockey)
  • Belgien: Sporza könnte Highlights haben

Streams / soziale Kanäle des Stadions

Bei früheren Ausgaben haben die Veranstalter aus Heidelberg (und Gastgeberklubs) zusätzliche Kamerafeeds, Interviews und Blicke hinter die Kulissen angeboten.

Pro und Contra der Favoriten bei der Hallenhockey-EM 2026

TEAMPROCONTRA
DeutschlandEM-Titelverteidiger mit dem weltweit größten Talentpool im Hallenhockey.

Heimvorteil in Heidelberg, was üblicherweise ein wichtiger Boost ist.

Ausgezeichnete Ausführung von Strafecken und schnelle, disziplinierte Wechsel.

Beste Beständigkeit insgesamt in K.-o.-Formaten.

Hoher Erwartungsdruck.

Teams bereiten ihre gesamte Gegentaktik gezielt auf Deutschland vor.

Wenn die frühe Toreffizienz nachlässt, können Spiele unnötig knapp werden.

ÖsterreichEines der technisch ausgefeiltesten Hallenteams Europas.

Erwiesene Finalisten mit Pässen und Pressing der Spitzenklasse.

Ausgezeichnete Variation bei Strafecken; hohe Umwandlungsrate.

Haben teils Probleme gegen sehr physische Teams in knappen Halbfinalsituationen.

Defensive kann verwundbar sein, wenn sie in schnelle Wechsel gezwungen werden.

Kader nicht ganz so tief wie der von Deutschland.

BelgienSich schnell verbesserndes Hallenprogramm mit großem Hallen-/Outdoor-Talent.

Schnell, explosive Konter und großes individuelles Können.

Gute jüngste Leistungen gegen europäische Gegner mittlerer Klasse.

Unbeständige Ergebnisse bleiben ein Problem gegen die beiden Top-Nationen (Deutschland/Österreich).

Können in der Defensive unter stetem Druck angreifbar sein.

Arbeiten noch an der Kadertiefe bei speziellen Hallenpositionen.

TschechienKreatives, unberechenbares Team mit taktischer Flexibilität.

Starkes technisches Fundament, können jede große Nation schlagen.

Zeigen bei Europameisterschaften oft unerwartete Leistungen.

Unbeständige Verteidigung — lassen in wichtigen Momenten einfache Gegentore zu.

Weniger zuverlässig in strukturierten, langsamen Spielen.

Haben im Vergleich zu den europäischen Top-Teams Probleme mit der Kadertiefe.

PolenSolides, diszipliniertes Hallenspiel mit guter Körperlichkeit.

Haben leistungsmäßig Luft nach oben, wenn der Schwung auf ihrer Seite ist.

Bekannt für knappe Siege in wichtigen Gruppenspielen.

Ihnen fehlt die Torkraft der Medaillenanwärter.

Haben Probleme, kompakte Abwehrreihen zu durchbrechen.

In K.-o.-Situationen kann die Ausführung unter Druck schwächeln.

Welches Land holt sich Ihrer Meinung nach den Titel in Heidelberg?
MILOS VASILJEVIC
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Veröffentlichungsdatum : 30.12.2025
Datum der letzten Änderung: 30.12.2025

Häufig gestellte Fragen

Wo kann ich die Hallenhockey-Europameisterschaft 2026 live sehen?
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