
Freestyle-Skiing bei den Olympischen Winterspielen 2026
Inhalt
- Freestyle-Skiing bei den Olympischen Winterspielen 2026
- Veranstaltungsort, Teilnehmerstruktur und Preispool beim Freestyle-Skiing bei den Olympischen Winterspielen 2026
- Teilnehmende Skifahrerinnen und Skifahrer im Freestyle-Skiing bei den Olympischen Winterspielen 2026 und Qualifikation
- Struktur und Format im Freestyle-Skiing bei den Olympischen Winterspielen 2026
- Freestyle-Skiing bei den Olympischen Winterspielen 2026: Favoriten, Wettmöglichkeiten und wo man zuschauen kann
- Pro und Contra der Favoriten im Freestyle-Skiing bei den Olympischen Winterspielen 2026
- Häufig gestellte Fragen
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Der Wettbewerb im Freestyle-Sking bei den Olympischen Winterspielen stellt die Spitzenklasse in diesem Wintersport dar. Entsprechend nehmen die weltbesten Athletinnen und Athleten in den Disziplinen Buckelpiste, Aerials, Skicross, Slopestyle, Big Air und Halfpipe teil. Olympia bedeutet unvergleichliche weltweite Aufmerksamkeit und ein Prestige, das weit über dem des Weltcups oder der Weltmeisterschaft liegt.
Veranstaltet wird der Wettkampf vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) in Zusammenarbeit mit dem Veranstaltungskomitee Mailand-Cortina 2026, die technische Aufsicht übernimmt der Internationale Ski- und Snowboardverband (FIS).
Veranstaltungsort, Teilnehmerstruktur und Preispool beim Freestyle-Skiing bei den Olympischen Winterspielen 2026
Die Wettbewerbe im Freestyle-Skiing bei den Olympischen Winterspielen 2026 finden in zwei Freiluft-Berganlagen mit Naturschneegebieten und Terrainparks statt, die eigens für olympische Freestyle-Disziplinen beim Ort Livigno in den italienischen Alpen errichtet wurden. Das Bergdorf zementiert damit seine Rolle als eines der wichtigsten Schneesportzentren der Winterspiele. Der Livigno Aerials & Moguls Park richtet die Wettbewerbe in Moguls (Buckelpiste) und Aerials aus, Skicross, Slopestyle, Big Air und Halfpipe werden im Livigno Snow Park stattfinden.
Insgesamt werden ungefähr 240 bis 250 Skifahrerinnen und -Skifahrer in allen Freestyle-Disziplinen in Mailand und Cortina 2026 erwartet. Das umfasst die Events der Männer und Frauen und entspricht den Quoten der letzten Winterspiele.
Bei den Olympischen Spielen gibt es keinen Preistopf. Für die Athletinnen und Athleten geht es stattdessen um die olympischen Medaillen. Das IOC vergibt zwar keine Preisgelder, aber olympische Medaillen gehen oft mit Prämien seitens der nationalen Verbände einher und bringen den Sportlerinnen und Sportlern Sponsorenverträge und einen langfristigen kommerziellen Wert im Rahmen von Werbeverträgen ein.
Teilnehmende Skifahrerinnen und Skifahrer im Freestyle-Skiing bei den Olympischen Winterspielen 2026 und Qualifikation
Die endgültige Teilnahmeliste im Freestyle-Skiing für die Olympischen Winterspiele 2026 ist noch nicht bestätigt. Die offiziellen Nominierungen werden erst kurz vor den Spielen bekannt gegeben, nachdem das Qualifikationsfenster beendet ist und die nationalen Verbände ihre endgültigen Anmeldungen eingereicht haben. Allerdings lässt sich an den Ergebnissen der letzten Weltcup-Saisons, Weltmeisterschaften und Olympiazyklen ablesen, dass bei den diesjährigen Winterspielen viele der aktuellen Spitzensportlerinnen und -sportler in den verschiedenen Freestyle-Disziplinen dabei sein werden.
Wahrscheinliche Teilnahme (nach Disziplin und Land)
Moguls / Dual Moguls
- Mikaël Kingsbury (Kanada)
- Perrine Laffont (Frankreich)
- Ikuma Horishima (Japan)
- Jaelin Kauf (USA)
- Walter Wallberg (Schweden)
Aerials
- Qi Guangpu (China)
- Xu Mengtao (China)
- Noé Roth (Schweiz)
- Hanna Huskova (Belarus, vorbehaltlich der Teilnahmeregeln)
Skicross
- Reece Howden (Kanada)
- Sandra Näslund (Schweden)
- Fanny Smith (Schweiz)
- Ryan Regez (Schweiz)
Slopestyle/Big Air
- Birk Ruud (Norwegen)
- Eileen Gu (China)
- Alex Hall (USA)
- Sarah Höfflin (Schweiz)
- Andri Ragettli (Schweiz)
Halfpipe
- Nico Porteous (Neuseeland)
- David Wise (USA)
- Cassie Sharpe (Kanada)
- Zoe Atkin (Großbritannien)
Die endgültige Teilnehmerliste hängt von Quotenlimits, nationalen Nominierungen, Form, Verletzungen und den Teilnahmeregeln ab.
Die Fahrerinnen und Fahrer im Freestyle-Skiing qualifizieren sich für die Olympischen Spiele über ein internationales System mit mehreren Ebenen, das von der FIS und dem IOC beaufsichtigt wird.
1. Olympischer Qualifikationszeitraum
Athletinnen und Athleten müssen während des offiziellen Olympiaqualifikationszeitraums (2024 bis Anfang 2026) an Wettkämpfen teilnehmen, deren Ergebnisse in die Qualifikation einfließen:
- FIS-Ski-Weltcup im Freestyle
- FIS-Weltmeisterschaften
- Bestimmte von der FIS anerkannte Wettbewerbe
Nur die in diesem Zeitraum erzielte Ergebnisse zählen für die Olympiaqualifikation.
2. Disziplinbezogene Quotenvergabe
Für jede Freestyle-Disziplin (Moguls, Aerials, Skicross, Slopestyle, Big Air, Halfpipe) gibt es:
- eine feste Teilnahmequote
- separate Quoten für Männer und Frauen
Die Quotenplätze werden primär an die Nationalen Olympischen Komitees (NOKs) vergeben, nicht an individuelle Athletinnen und Athleten.
3. Weltrangliste & Mindestanforderungen
Um teilnahmeberechtigt zu sein, müssen die Skifahrerinnen und Skifahrer:
- hoch genug in der FIS-Olympia-Punkteliste ihrer Disziplin rangieren
- die von der FIS festgelegten technischen Mindeststandards und Teilnahmebedingungen erfüllen
- eine gültige Wettkampflizenz besitzen und die Altersvoraussetzungen erfüllen
4. Nationale Nominierung
Nachdem ein Land Quotenplätze erhalten hat, geht es so weiter:
- Die nationalen Skiverbände entscheiden, welche Athletinnen und Athleten diese Plätze bekommen
- Die Nominierung beruht auf internen Kriterien, z. B.:
- Weltcup-Ergebnisse
- Leistungen bei Meisterschaften
- Direkte Duelle
- Aktuelle Form und Fitness
5. Quoten des Gastgeberlandes
Das Gastgeberland Italien erhält:
- garantierte Mindestquotenplätze in ausgewählten Freestyle-Disziplinen (vorausgesetzt, dass die Athletinnen und Athleten die grundsätzlichen Teilnahmevoraussetzungen erfüllen)
Struktur und Format im Freestyle-Skiing bei den Olympischen Winterspielen 2026
Zuallererst ist Freestyle-Skiing kein Turnier über eine einzige Runde. Jede Disziplin hat ihren eigenen olympischen Wettbewerb mit eigenen Phasen und Formaten.
Die Wettbewerbe der verschiedenen Disziplinen im Freestyle-Skiing bei der Winterolympiade finden über mehrere Tage zwischen dem 6. und 22. Februar 2026 statt.
Typische olympische Struktur (nach Disziplin)
1. Moguls & Dual Moguls
Phasen:
- Qualifikationsrunde
- Finale (einer oder mehrere Läufe)
Daten:
- Voraussichtlich zwischen dem 8. und 15. Februar 2026
2. Aerials
Phasen:
- Qualifikation
- Finalrunde (oft aufgeteilt in Finale 1 und Finale 2)
Daten:
- Voraussichtlich zwischen dem 9. und 16. Februar 2026
3. Skicross
Phasen:
- Zeitfahren (Setzliste/Qualifikation)
- Läufe (Achtelfinale → Viertelfinale → Halbfinale → Finale)
Daten:
- Voraussichtlich zwischen dem 14. und 20. Februar 2026
4. Slopestyle
Phasen:
- Qualifikation
- Finale
Daten:
- Voraussichtlich zwischen dem 10. und 18. Februar 2026
5. Big Air
Phasen:
- Qualifikation
- Finale
Daten:
- Voraussichtlich zwischen dem 17. und 22. Februar 2026
6. Halfpipe
Phasen:
- Qualifikation
- Finale
Daten:
- Voraussichtlich zwischen dem 12. und 20. Februar 2026
Beim Freestyle-Skiing gibt es keine „Best-of“- oder „First-to“-Formate, wie sie in traditionellen Sportarten oder im eSport zum Einsatz kommen. Die Formate variieren je nach Disziplin:
Wertungsdisziplinen (Moguls, Aerials, Slopestyle, Big Air, Halfpipe)
Format:
- Teilnehmende absolvieren mehrere Läufe
- Kampfrichterwertung beruht auf:
- Schwierigkeitsgrad
- Ausführung
- Air
- Stil/Kreativität (disziplinbezogen)
Ausscheidungssystem:
- Qualifikation → die besten X kommen weiter
- Finale → beste Wertung (oder bester Einzellauf) gewinnt
Hauptregeln:
- Oft zählt die beste Wertung
- In manchen Finalen werden 2–3 Läufe absolviert, die höchste Wertung entscheidet über die Medaillen
Disziplin mit direktem Rennen (Skicross)
Format:
- Vier Skifahrer/innen fahren gleichzeitig ein Rennen
- Die beiden Besten jedes Laufs kommen weiter
Ausscheidungssystem:
- K.-o.-Runde:
- Achtelfinale
- Viertelfinale
- Halbfinale
- Kleines Finale & großes Finale
Sieger:
- Wer zuerst im großen Finale die Ziellinie überquert, gewinnt
Freestyle-Skiing bei den Olympischen Winterspielen 2026: Favoriten, Wettmöglichkeiten und wo man zuschauen kann
Die endgültigen Aufstellungen stehen erst kurz vor den Spielen fest, aber die oben genannten wahrscheinlichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden aufgrund ihrer jüngsten Leistungen im Weltcup und bei den Weltmeisterschaften weithin als die Spitzenanwärter auf die Medaillen betrachtet.
Wettmöglichkeiten hängen vom Land und den jeweiligen Gesetzen ab. Beliebte Wettmärkte für olympisches Freestyle-Skiing sind:
- Gesamtsieger (Goldmedaille)
- Podiumsplatzierung (Top 3)
- Direkte Duelle
- Nation mit den meisten Medaillen (Freestyle-Skiing)
Wo man normalerweise wetten kann:
- Lizenzierte internationale Sportwettenanbieter
- Anbieter mit Wettmärkten für olympische Wintersportarten
- Einige Plattformen im Wettbörsenformat könnten Direktvergleichspreise anbieten
Die Wettmärkte, die bei Online-Sportwettenanbietern mit Wintersportarten von der Wettanbieterliste zur Verfügung stehen, werden normalerweise kurz vor den Spielen eröffnet, sobald die endgültigen Teilnahmelisten und Startreihenfolgen stehen.
Freestyle-Skiing bei den Olympischen Winterspielen 2026 kann hier verfolgt werden:
Globale Sender
- NBC / Peacock – USA
- Eurosport / Discovery+ – Europa
- CBC – Kanada
- BBC – UK (ausgewählte Events)
- RAI – Italien (Sender des Gastgeberlands)
Offizielles olympisches Streaming
- Olympics.com – Highlights, Wiederholungen und ausgewählte Live-Streams
- Digitalangebot des IOC – je nach Region
Die Übertragung umfasst normalerweise Live-Finale, Highlights der Qualifikationen, Zeitlupenwiederholungen und Expertenkommentare für alle Freestyle-Disziplinen.
Pro und Contra der Favoriten im Freestyle-Skiing bei den Olympischen Winterspielen 2026
| DISZIPLIN | FAVORIT/IN | PRO | CONTRA |
| Moguls / Dual Moguls | Mikaël Kingsbury (Kanada) | Erfolgreichster Buckelpistenfahrer der Geschichte; unerreichte Konstanz in Qualifikation und Finale; sehr stark unter olympischem Druck | Extrem hohe Erwartungen; kleinste Ausführungsfehler werden bei olympischer Wertung streng bestraft |
| Aerials | Qi Guangpu (China) | Olympiasieger; höchster Schwierigkeitsgrad der Sprünge; sehr präzise Landungen; stark in Finaldurchgängen | Sehr riskante Sprünge mit minimalem Fehlerspielraum; Wetterbedingungen können die Stabilität beeinflussen |
| Skicross | Sandra Näslund (Schweden) | Überragend in direkten Duellen; exzellentes taktisches Verständnis; kaum Positionsfehler in den Läufen | Chaotische Rennverläufe mit hohem Sturzrisiko; ein Zwischenfall kann alle Medaillenchancen zerstören |
| Slopestyle | Birk Ruud (Norwegen) | Extrem hoher Trick-Schwierigkeitsgrad; konstante Landungen bei Großereignissen; mental sehr stark im Finale | Subjektive Wertung; Innovationen der Konkurrenz können Bewertungsmaßstäbe schnell verschieben |
| Big Air | Eileen Gu (China) | Kann medaillenentscheidende Läufe in wenigen Versuchen abrufen; sehr saubere Ausführung unter Druck; ausgezeichnete Sprungkontrolle | Wenige Läufe erhöhen die Varianz; ein einzelner Fehler kann Medaillenträume beenden |
| Halfpipe | Nico Porteous (Neuseeland) | Technisch sehr ausgereifte Runs; flüssige Höhe und saubere Ausführung; nachgewiesene Olympiasiege | Extrem starke Konkurrenz; minimale Bewertungsunterschiede entscheiden über Medaillenplätze |




