
Asia Pacific Predator League 2026
Inhalt
- Asia Pacific Predator League 2026
- Übersicht über Veranstaltungsort, Format und Preispool der Asia Pacific Predator League 2026
- Teilnehmende Teams bei der Asia Pacific Predator League 2026 und Qualifikation
- Turnieraufbau und Matchformat der Asia Pacific Predator League 2026
- Asia Pacific Predator League 2026: Favoriten, Wettmöglichkeiten, wo man zuschauen kann
- Pro und Contra der Asia Pacific Predator League Series für die APAC-Region
- Häufig gestellte Fragen
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Für 2026 ist das Event für den Zeitraum zwischen dem 8. Januar (oder 9. Januar, je nach Region und Rollout des Programms) und dem 11. Januar 2026 geplant. Das Turnier wird Indien ausgetragen, ein bedeutender Moment für die Region. Die Finalspiele der Asia Pacific Predator League werden damit zum ersten Mal in Indien gespielt – ein Zeichen nicht nur des rasanten Aufstiegs des Landes zu einem großen eSport-Markt, sondern auch der strategischen Expansion von Acers in die eSport-Szene Südasiens.
Bedeutsam ist das Turnier auch wegen seiner besonderen Position: Es gehört zwar nicht zu Valves Dota 2 Pro Circuit oder steht mit The International im Zusammenhang, ist aber dennoch eines der hochwertigsten regionalen Vorzeige-Turniere. Ambitionierte Teams aus dem APAC-Raum bekommen hier eine Bühne, um ihr Können gegen stärkere regionale Rivalen zu testen, und dank der globalen Marke von Predator bietet das Turnier hohe Sichtbarkeit und einen Einstiegspunkt für Teams, die sich zu Tier-1-Turnieren hocharbeiten wollen.
Der bekannte PC- und Elektronik-Hersteller Acer ist sowohl Sponsor als auch Veranstalter des Turniers, und zwar unter der Gaming-Marke „Predator“ (Acers Gaming-Linie); das umfasst alles von den regionalen Qualifikationen bis zur Produktion des Finales.
Übersicht über Veranstaltungsort, Format und Preispool der Asia Pacific Predator League 2026
Die erste Asia Pacific Predator League 2026 in Indien wird in einem hybriden Online/Offline-Format ausgetragen, wobei die Eröffnungsphase online auf einem singapurischen Server gespielt wird und das Finale offline vor einem Live-Publikum als großes LAN-Event ausgetragen wird: mit kompletter Bühnenproduktion, Übertragungsteams und Predators High-End-Hardware. Die Arena befindet sich in Halle 14 des Bharat Mandapam Kongresszentrums in Neu-Delhi, einem der größten und modernsten Eventzentren Indiens. Der Komplex ist durch seine Größe und Infrastruktur ein idealer Austragungsort für ein eSport-Festival über mehrere Tage und bietet Acer den Raum, das Live-Turnier mit Fanzonen, Produktvorstellungen und immersiven Angeboten der Marke zu verbinden.
Bei dem Dota-2-Turnier sind insgesamt zwölf Teams dabei, die Top-Vertreter des Raums Asien-Pazifik.
Für das Jahr 2026 ist bei der Asia Pacific Predator League ein Preispool von 100.000 US-Dollar für Dota 2 angesetzt (getrennt vom Preispool des anderen Titels des Turniers). Dazu winken dem MVP des Turniers noch einmal 10.000 US-Dollar. Der Preistopf verteilt sich in etwa so:
- 1. Platz — 65.000 USD
- 2. Platz — 20.000 USD
- 3.–4. Platz— je 7.500 USD
- Die Plätze 5–12 (also die restlichen Teilnehmerteams) erhalten laut offiziellen Angaben keine Preisgelder.
Teilnehmende Teams bei der Asia Pacific Predator League 2026 und Qualifikation
Die meisten Teilnehmerteams für die Asia Pacific Predator League 2026 sind schon öffentlich bekannt, allerdings steht die komplette Liste aus zwölf Teams noch nicht ganz, weil ein paar der regionalen Qualifikationen noch abgehalten werden.











Teams aus nationalen/regionalen Qualifikationsrunden, die sich ihren Platz bei der APPL 2026 gesichert haben:
- Aus dem Predator League 2026 Philippines Qualifier haben es die folgenden Teams in die Finalspiele geschafft: KUKUYS, Execration und Team Nemesis.
- Aus der indonesischen Qualifikation für die Predator League 2026 sind zwei Teams in Neu-Delhi dabei, Veroja und REKONIX.
- Aus den mongolischen Qualifikationen ist das Team ZEZE unter den Teilnehmern der APPL 2026 aufgeführt.
- Zwei Teams haben die malaysischen Qualifikationen erfolgreich geschafft: Atlantis 2.0 und Sentry Symphony Esports.
- Aktuell vertreten zwei Teams das Gastgeberland Indien: Last Hope und Euphoria Esports.
Die übrigen beiden Plätze gehen an die Sieger (oder am besten abschließenden) Teams aus den nationalen chinesischen und thailändischen Qualifikationen, allerdings sind (noch) nicht alle offiziell bestätigt.
Turnieraufbau und Matchformat der Asia Pacific Predator League 2026
Die Endrunde des Turniers besteht aus zwei Phasen:
- Gruppenphase (9. Januar 2026) — vier Gruppen mit je drei Teams.
- Format: Rundenturnier innerhalb jeder Gruppe (jedes Team spielt also einmal gegen die beiden anderen Teams in der Gruppe).
- Alle Matches sind Best-of-1 (Bo1).
- Nur das beste Team aus jeder Gruppe kommt in die Playoffs; die anderen Teams scheiden nach der Gruppenphase aus.
- Playoffs (11. Januar 2026) — nach der Gruppenphase.
- Format: Doppel-K.-o.-Runde
- Alle Matches sind Best-of-3 (Bo3).
Asia Pacific Predator League 2026: Favoriten, Wettmöglichkeiten, wo man zuschauen kann
Da derzeit noch nicht alle 12 Teams für die Finalrunde feststehen, sind Angaben zu Favoriten noch ein wenig spekulativ – aber wenn man sich die jüngsten Qualifikationsergebnisse und die regionale Leistung ansieht, stehen einige Teams (oder nationale Kontingente) stark da.
Teams aus den Regionen mit traditionell starken Dota-2-Spielern (Philippinen, Indonesien) sind tendenziell unter den Favoriten. Aus der philippinischen Qualifikation sind das z. B. KUKUYS, Execration und Team Nemesis. Da sich diese Teams schon in den nationalen Qualifikationen bewährt haben (mit Bo5-Finals in der Qualifikationsphase), haben sie wahrscheinlich den nötigen Schwung und die Erfahrung, um gefährliche Gegner zu sein.
Viele Wettplattformen, ob eSports-Wettanbieter oder allgemeine Sportwettenanbieter, die Dota 2 im Programm haben, bieten auch Wetten auf Turniere wie dieses an. Darunter sind meist: Spielsieger, Kartensieger, Turniersieger, First Blood, Kills, Über/Unter-Props – also ähnlich wie anderen E-Sport-Wettangeboten.
Den offiziellen Angaben zufolge wird die APPL 2026 wahrscheinlich mit einem englischsprachigen Hauptstream auf den üblichen Plattformen wie Twitch oder YouTube übertragen, wie bei Dota-2-Events üblich. Sobald das Teilnehmerfeld und der Zeitplan bekanntgegeben werden (was oft erst kurz vor dem Event geschieht), wird es wahrscheinlich einen offiziellen Link zu den Übertragungen auf der Website und den Social-Media-Kanälen des Events geben.
Pro und Contra der Asia Pacific Predator League Series für die APAC-Region
| PRO | CONTRA |
| Steigert Sichtbarkeit des regionalen eSports – Internationale Aufmerksamkeit für die Region APAC, trägt dazu bei, sie als glaubwürdiges eSport-Zentrum zu positionieren. | Gehört nicht zum offiziellen DPC-Ökosystem – Ergebnisse haben keinen Einfluss auf Valves Pro Circuit, darum weniger Bedeutung in der globalen Dota-2-Hierarchie. |
| Möglichkeiten für aufstrebende semiprofessionelle Teams – Bietet weniger bekannten Kadern aus kleineren e-Sport-Regionen (z. B: Mongolei, Indien, Ozeanien) eine Plattform, gegen stärkere südostasiatische Gegner anzutreten. | Unausgeglichener Wettkampf – Unterschiedliche Spielniveaus der Regionen (z. B: starke Teams aus Südostasien vs. schwächere aus Ozeanien/Südasien) führen teils zu einseitigen Matches. |
| Stärkt nationale eSport-Strukturen – Erforderliche nationale Qualifikationen regen Länder dazu an, strukturierte, lokal veranstaltete Turniere auszurichten. | Kurze Turnierdauer – Da die Endrunde nur über 2–3 Tage geht, haben Teams wenig Zeit, um Beständigkeit zu beweisen. |
| Investitionen der Marker tragen zum Wachstum der Infrastruktur bei – Acers Beteiligung fördert die Event-Produktion vor Ort, Investitionen in PC-Hardware und Upgrades des Veranstaltungsortes. | Sehr sponsorenabhängig – Das Fortbestehen des Turniers hängt von Acers kommerziellen Interessen ab statt von einem unabhängigen eSport-Verband. |
| Gut für neue Fans zugänglich – Die Produktion im Festival-Stil macht es attraktiv für Gelegenheitszuschauer, die Dota 2 nur nebenbei verfolgen. | Kleiner Preistopf – Verglichen mit großen Events im Raum SEA könnte das Geld nicht ausreichen, um Top-Teams oder auswärtige Stars anzulocken. |
| Regionaler multikultureller Austausch – Teams mit diversen sprachlichen und kulturellen Hintergründen begegnen sich und trainieren und spielen zusammen, was zur besseren APAC-Integration beiträgt. | Keine Dauerliga – Das Turnier steht für sich und schafft keine saisonale Kontinuität oder Langzeitnarrative zwischen den Teams. |
| Sichtbarkeit für aufstrebende eSport-Märkte wie Indien – Die Ausrichtung des Finales trägt zur Entwicklung des eSport-Ökosystems vor Ort und zur Legitimierung des Profi-Gamings bei. | Kostenhürde bei Reise & Logistik – Kleinere Teams aus Entwicklungsregionen könnten Probleme mit Visa, Reisekosten und Vorbereitung haben. |
| Plattform für Marken-Storytelling und Sponsoring – Bietet Sponsoren innerhalb und außerhalb der Branche einen Einstiegspunkt in den asiatisch-pazifischen eSport. | Wenig Datentransparenz – Nicht alle Qualifikationen veröffentlichen die Ergebnisse und Turnierbäume, sodass es für internationale Zuschauer undurchsichtig sein kann. |




