2026 EHF Handball-Europameisterschaft der Männer

Die EHF Handball-Europameisterschaft der Männer 2026, oft kurz EHF Euro 2026 genannt, ist die 17. Ausgabe des wichtigsten europäischen Handballturniers für die Nationalmannschaften der Herren. Die Meisterschaft hat sich seit der ersten Ausgabe 1994 zum angesehensten kontinentalen Turnier in diesem Sport entwickelt, sie findet alle zwei Jahre statt und prägt kontinuierlich die sportliche und kommerzielle Handball-Landschaft.
Name Handball
Startdatum 15. Januar 2026
Enddatum 1. Februar 2026
Status Beendet
Ort Jyske Bank Boxen (Herning, Dänemark), Unity Arena (Bærum, Norwegen), Kristiansand Arena (Kristiansand, Schweden) und Malmö Arena (Malmö, Schweden)
Preistopf Keiner
Teilnehmer 24 Nationalteams der Männer
Art Halle
Turniersieger -
Format Rundenturnier (Vorrunde), Rundenturnier mit Übertragung aus der der vorhergehenden Runde (Hauptrunde) und K.-o.-Runde
Veranstalter Europäische Handballföderation (EHF)

Empfohlene Buchmacher

Die EHF Handball-Europameisterschaft der Männer 2026 ist die offizielle Kontinentalmeisterschaft der Nationalmannschaften der Herren im Handball und wird vom Dachverband des europäischen Handballs ausgerichtet. Bei der EHF Euro wird nicht nur das beste Team Europas gekürt, das Turnier spielt auch im internationalen Handballkalender eine große Rolle, da es oft ein Qualifikationsfaktor für weltweite Events wie die WM und die Olympischen Spiele ist. Für die Spieler selbst ist die EM ein entscheidender Schritt in einer internationalen Karriere; für die Länder dient sie als Benchmark für den langfristigen Ausbau und die taktische Entwicklung.

Die EHF Euro der Herren 2026 ist für den Zeitraum vom 15. Januar 2025 bis zum 1. Februar 2026 angesetzt. Das Turnier wird wegweisend länderübergreifend ausgerichtet: Es finden Spiele in Dänemark, Norwegen und Schweden statt. Diese gemeinsame Ausrichtung spiegelt die pannordische Identität des Turniers wider und den Ehrgeiz, den Fangemeinden in ganz Nordeuropa Handball der Spitzenklasse zu bieten.

Veranstaltet wird das Turnier von der Europäischen Handballföderation (EHF), die alle großen europäischen Handballturniere beaufsichtigt. Für die EM 2026 arbeitet die EHF eng mit den nationalen Handballverbänden der drei skandinavischen Länder zusammen, um durch zentrale Steuerung in Kombination mit örtlicher Veranstaltungserfahrung eines der größten und logistisch komplexesten Events im internationalen Hallensport zusammenzustellen.

Veranstaltungsort, Teilnehmerstruktur und Preispool bei der EHF Handball-EM der Herren 2026

Vier große Hallen in vier Städten der drei Gastgeberländer sind Austragungsorte für die EHF Handball-Europameisterschaft der Männer 2026. Es sind Spiele in der Jyske Bank Boxen in Herning (Dänemark), der Unity Arena in Bærum (Norwegen), der Kristiansand Arena in Kristiansand (Schweden) und der Malmö Arena in Malmö (Schweden) geplant. Zusammen bieten diese Hallen eine geografisch ausgewogene Turnierumgebung, die Platz für großes Publikum bietet und die hohen Ansprüche für TV-Übertragungen erfüllt.

Insgesamt nehmen 24 Nationalmannschaften am Turnier teil; es wird also das erweiterte Format weitergeführt, das zum Standard der EHF Handball-EM der Männer geworden ist und dafür sorgt, dass die europäische Handball-Elite in der Breite vertreten ist.

Anders als bei vielen Vereinsturnieren oder kommerziellen Turnieren wird bei der EHF Handball-EM der Männer kein traditioneller Preispool ausgeschrieben, der auf Basis der Ergebnisse direkt an die Teams verteilt wird. Stattdessen werden die Einnahmen aus Fernsehübertragungen, Sponsoring und Ticketverkäufen über die EHF auf Grundlage von Entwicklungs- und Solidaritätsprogrammen umverteilt. Mit den Geldern werden die nationalen Verbände, Programme zur Nachwuchsförderung und das langfristige Wachstum des Sports unterstützt. Die Teams selbst spielen hauptsächlich um das sportliche Ansehen, um Ranglistenpunkte und um qualifikationsbezogene Vorzüge.

Teilnehmende Teams bei der EHF Handball-Europameisterschaft der Herren 2026 und Qualifikation

Bei der EHF EURO 2026 der Männer treten 24 Nationalmannschaften an, die für die Vorrunde in sechs Vierergruppen aufgeteilt werden.

  • Gruppe A (Herning)
    Deutschland, Spanien, Österreich, Serbien
  • Gruppe B (Herning)
    Dänemark, Portugal, Nordmazedonien, Rumänien
  • Gruppe C (Bærum)
    Frankreich, Norwegen, Tschechien, Ukraine
  • Gruppe D (Bærum)
    Slowenien, Färöer-Inseln, Montenegro, Schweiz
  • Gruppe E (Malmö)
    Schweden, Kroatien, Niederlande, Georgien
  • Gruppe F (Kristianstad)
    Ungarn, Island, Polen, Italien

Diese 24 Teams haben sich wie folgt für das Turnier qualifiziert:

  • Automatische Qualifikation: Die drei Gastgeberländer Dänemark, Schweden und Norwegen und Titelverteidiger Frankreich haben sich direkt für das Finalturnier qualifiziert.
  • Qualifikationsturniere: Die 20 übrigen Nationalmannschaften haben sich über ein formelles Qualifikationsverfahren vor dem Finale qualifiziert, an dem insgesamt 36 nationale Verbände teilgenommen haben. Nach einer ersten Ausscheidungsrunde sind 32 Teams in Vierergruppen in der zweiten Qualifikationsphase angetreten und haben über mehrere Monate von Ende 2024 bis Mai 2025 im Jeder-gegen-jeden-System gegeneinander gespielt. Für das Finalturnier haben sich die beiden besten Teams aus jeder Gruppe und die vier besten Drittplatzierten (exklusive der Ergebnisse gegen Teams auf den vierten Plätzen) qualifiziert.

Struktur und Spielformat der EHF Handball-Europameisterschaft der Männer 2026

Die Handball-EM der Herren 2026 findet in drei Phasen über etwas mehr als zwei Wochen im Januar statt.

  • Los geht es mit der Vorrunde vom 15. bis 20. Januar 2026. Alle 24 Teams starten in dieser ersten Gruppenphase und messen sich mit ihren Gegnern.
  • Darauf folgt die Hauptrunde vom 22. bis 28. Januar 2026. In dieser Runde wird das Teilnehmerfeld ausgesiebt und der Wettkampf intensiver – nur die stärksten Teams der Vorrunde bleiben im Rennen.
  • Die EM geht dann in die entscheidende K.-o.-Runde, beginnend mit den Halbfinalspielen am 30. Januar 2026 und gekrönt vom Finale am 1. Februar 2026, das über die Medaillenplätze und den neuen Europameister entscheidet.

Für die Vorrunde werden die Teams wie gesagt in Vierergruppen aufgeteilt, jedes Team spielt einmal gegen jedes andere Team in der Gruppe. Punkte werden nach dem üblichen System vergeben (Sieg, Unentschieden, Niederlage) und die beiden besten Teams aus jeder Gruppe ziehen in die Hauptrunde ein.

Die Hauptrunde wird ebenfalls im Gruppensystem mit zwei Sechsergruppen gespielt, wobei Ergebnisse gegen Teams aus der Vorrunde, die ebenfalls weitergekommen sind, übertragen werden. Dadurch werden frühe konstante Leistungen belohnt und die Teams müssen in der zweiten Phase nicht wieder bei null anfangen. Nur die jeweils besten beiden Teams aus den zwei Gruppen der Hauptrunde kommen weiter.

Die K.-o.-Phase wird in klassischen Ausscheidungsspielen ausgetragen. Bei einem Unentschieden nach der regulären Spielzeit geht es in die Verlängerung, wenn das Spiel danach immer noch nicht entschieden ist, folgt das 7-Meter-Werfen. Ab jetzt gilt für jedes Spiel: alles oder nichts, keine zweiten Chancen.

Diese Struktur aus Gruppenphasen gefolgt von K.-o.-Spielen sorgt nicht nur für Fairness im Wettkampf, sondern auch für Hochspannung – die EHF Euro der Männer ist damit eines der aufregendsten und strategisch anspruchsvollsten Turniere im internationalen Mannschaftssport.

EHF Handball-Europameisterschaft der Männer 2026: Favoriten, Wettmöglichkeiten und wo man zuschauen kann

Wie meistens bei den jüngsten Ausgaben der Handball-EM der Männer ist auch 2026 eine klare Gruppe von Spitzenfavoriten am Start, die sowohl vergangene als auch aktuelle starke Wettkampfleistungen vorweisen können.

  • Frankreich ist die führende Nation im europäischen Handball.
  • Dänemark spielt auf heimischem Boden und gilt weithin als der gefährlichste Herausforderer.
  • Schweden ist nach wie vor ein klassisches Turnierteam.
  • Norwegen vervollständigt die Spitzenklasse der Favoriten.
  • Neben den Top 4 werden auch Teams wie Spanien, Deutschland und Kroatien weithin als Geheimfavoriten gehandelt, die im richtigen Moment jeden der Spitzenfavoriten aus der Bahn werfen können.

Wetten für die EHF Euro 2026 der Männer können bei vielen lizenzierten europäischen Wettanbietern und internationalen Sportwettseiten abgegeben werden. Die meisten renommierten Anbieter haben ein umfassendes Handball-Angebot im Programm, einschließlich Wetten auf Gesamtsieger, Gruppensieger, Spielquoten, Handicaps, Ergebnisse (Über/unter Tore) und Live-Wetten. Live-Wetten sind bei EHF Euro-Matches besonders beliebt, aufgrund von häufigen Spieldrehungen, Torwartwechseln und taktischen Timeouts, die die Quoten schnell ändern können.

Die EHF Handball-Europameisterschaft der Männer 2026 wird weltweit über verschiedenste Kanäle übertragen, darunter Free-TV, nationale Sportsender und digitale Streaming-Plattformen. Spiele werden in ganz Europa auf nationalen Sendern mit den EHF-Rechten in den jeweiligen Ländern gezeigt, es gibt also umfassende Sendeangebote in den Landessprachen. Die EM wird außerdem weltweit über EHFTV zur Verfügung gestellt, den offiziellen Streaming-Dienst der Europäischen Handballföderation, auf dem Live-Spiele, Wiederholungen und Highlights in Regionen ohne exklusive TV-Verträge angeboten werden. Durch die Kombination aus traditioneller TV-Übertragung und digitalen Streamingangeboten können Fans das Turnier praktisch überall live verfolgen, was den Status der Handball-EM als eines der meistgesehenen Hallensportevents Europas unterstreicht.

Pro und Contra der Favoriten der EHF Handball-EM der Männer 2026

TEAMFrankreichDänemarkSchwedenNorwegen
PRO
  • Unerreichte Turniererfahrung und Siegermentalität
  • Außergewöhnliche Kadertiefe auf allen Positionen
  • Taktische Anpassungsfähigkeit und Souveränität in langen Turnieren
  • Erwiesene Fähigkeit zu Spitzenleistungen in K.-o.-Runden
  • Heimvorteil vor großem, kenntnisreichem Publikum
  • Modernes, rasantes Angriffssystem
  • Rückraum und Torhüter der Spitzenklasse
  • Starke jüngste Ergebnisse in großen Turnieren
  • Extrem disziplinierte Abwehr
  • Starker taktischer Zusammenhalt
  • Mental stark in knappen Spielen mit wenig Toren
  • Anteiliger Heimvorteil stärkt das Selbstvertrauen
  • Physisch stark und schnelle Übergänge
  • Ausgezeichnetes sportliches Profil im gesamten Kader
  • Starke Unterstützung durch heimische Fans in frühen Spielen
  • Können Gegner in schnellen Vorstößen überrennen
CONTRA
  • Mehr Druck durch hohe Erwartungen
  • Werden in Gruppenphasen teils nur langsam warm
  • Verlass auf erfahrene Kernspieler kann später im Turnier zu Erschöpfung führen
  • Druck als Gastgeber kann Fehler begünstigen
  • Implizite Erwartung der Finalteilnahme
  • Verletzungen oder Rotationsprobleme können den Rhythmus stören
  • Offensiv weniger explosiv als manche Gegner
  • Probleme bei Siebenmeter-Entscheidungen
  • Kaum Spielraum für Fehler gegen starke Angriffe
  • Unbeständige Leistungen in K.-o.-Spielen
  • Disziplinprobleme unter Druck möglich
  • Weniger Erfahrung in Endspielen als Frankreich oder Dänemark
Wie entscheidend wird der Heimvorteil bei der EHF Euro 2026 sein?
MILOS VASILJEVIC
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Veröffentlichungsdatum : 12.01.2026
Datum der letzten Änderung: 12.01.2026

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Teams spielen bei der EHF Euro der Herren 2026?
Wie lange dauert die EHF Euro 2026 der Männer?
Was passiert bei einem Unentschieden in einem Spiel der EHF Euro 2026 der Männer?