
Andrea Giovannini

Jordan Stolz

Eisschnelllauf bei den Olympischen Winterspielen 2026 – Giovannini vs. Stolz, Wettprognose Massenstart
Informationen zum Spiel
Der Massenstart der Männer ist der taktisch anspruchsvollste und volatilste Wettbewerb im Eisschnelllauf. Anders als beim Zeitfahren werden die Medaillen hier über Positionierung, Gruppendynamik und perfekt getimte Spurts entschieden.
Auf olympischem Niveau entwickelt sich dieses Rennen häufig zu einem Duell zwischen Ausdauerspezialisten und explosiven Sprintern, die jeweils versuchen, das Tempo und die Rennstruktur nach ihren Stärken zu formen. Als letzter Medaillenwettbewerb im Eisschnelllauf bei den Olympischen Spielen 2026 in Mailand und Cortina besitzt der Massenstart zudem symbolischen Charakter: Er ist die finale Chance für eine Nation, die Spiele mit einem Sieg auf dem Eis abzuschließen.
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Termin
Samstag, 21. Februar 2026 – 16:40 Uhr Ortszeit (MEZ)
Austragungsort
Milano Speed Skating Arena, Mailand, Italien (im Komplex des Milano Ice Park)
Statistiken
Aktuelle Form und Stil: Andrea Giovannini
Der italienische Läufer geht als einer der beständigsten Massenstarter der vergangenen Saisons ins Rennen. Seine große Stärke liegt in seiner Fähigkeit, die Dynamik des Feldes präzise zu lesen und seine Kräfte intelligent einzuteilen, während er dennoch in der Lage ist, bei Bedarf Zwischenpunkte zu sammeln.
Er bleibt ruhig, egal ob das Tempo gedrosselt oder plötzlich verschärft wird – eine entscheidende Eigenschaft in olympischen Finalrennen, in denen häufig taktische Fehler über Medaillen entscheiden. Das Rennen auf heimischem Eis bietet ihm zusätzlichen Rückenwind: Giovannini übernimmt Verantwortung, wenn das Feld strukturiert werden muss, statt passiv auf eine späte Sprintchance zu hoffen. Seine aktuelle Form deutet darauf hin, dass er den Höhepunkt exakt zum richtigen Zeitpunkt erreicht hat.
Aktuelle Form & Stil: Jordan Stolz
Der US-Amerikaner ist die Wildcard unter den Favoriten – nicht aufgrund fehlender Konstanz, sondern wegen seines außergewöhnlichen Profils. Stolz ist primär für seine Stärke auf kürzeren Distanzen bekannt, bringt jedoch eine nahezu einzigartige Beschleunigung und Endgeschwindigkeit in ein Format ein, in dem klassische Sprinter selten als Topfavoriten gelten.
Entwickelt sich das Rennen defensiv und bleibt das Feld bis in die Schlussrunden geschlossen, wird Stolz extrem gefährlich. Entscheidend ist für ihn nicht das Tempo an sich, sondern ob er vermeiden kann, frühzeitig von ausgewiesenen Massenstart-Spezialisten in kräftezehrende Tempoverschärfungen verwickelt zu werden. Erreicht er die letzte Runde in der Spitzengruppe mit ausreichend Raum, können nur wenige mit seiner Endgeschwindigkeit mithalten.
Anmerkung: Bart Swings als Faktor
Selbst als Außenseiter darf Bart Swings nicht unterschätzt werden. Taktisches Chaos unter Hochdruckbedingungen ist sein bevorzugtes Terrain. Wenn das Rennen durch wiederholte Attacken, Tempowechsel und Neuformierungen geprägt wird, kann er mit Geduld und Erfahrung still und effizient nach vorne rücken.
Der Belgier startet nicht mehr als automatischer Topfavorit – was ihm sogar entgegenkommen könnte. Weniger Aufmerksamkeit bedeutet mehr taktische Freiheit. Ohne Zwang, das Rennen aktiv kontrollieren zu müssen, kann er seine Routine ausspielen und im entscheidenden Moment zuschlagen, wenn andere bereits an ihre Grenzen gehen.
Direktes Duell
In diesem Vergleich treffen zwei unterschiedliche Rennphilosophien aufeinander. Giovannini steht für strategisches Rennmanagement: konstante Positionierung, kontrollierter Energieeinsatz und gezielte Attacken. Stolz hingegen verkörpert die maximale Durchschlagskraft im Endspurt.
Entwickelt sich das Finale zu einem kontrollierten Sprintszenario, besitzt Stolz klare Vorteile. Wird das Rennen jedoch von wiederholten Positionskämpfen und Zwischenspurts geprägt, spricht die Erfahrung und taktische Geduld eher für Giovannini.
Spielanalyse
Wir sagen, dass Andrea Giovannini sich die Goldmedaille holt und Jordan Stolz die größte Bedrohung im Endspurt darstellt. Der Grund ist, dass olympische Massenstarts oft schon entschieden sind, bevor es überhaupt in den Sprint geht. Giovanninis Fähigkeit, ruhig zu bleiben, taktische Fallen zu umgehen und trotzdem zu reagieren, wenn der entscheidende Moment ansteht, macht ihn zum sichersten Anwärter auf die Goldmedaille (vor allem auf heimischem Eis). Das Tempo von Stolz ist zwar unerreicht, aber er muss es im Rennen auch optimal einsetzen können. Bart Swings bleibt ein echter Podiumsanwärter, wenn die Favoriten einander fehleinschätzen. Tipp: Wer gewinnt: Andrea Giovannini – Ja, mit einer Quote von 5,25 bei Linebet.
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