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Schweden

Curling bei den Olympischen Winterspielen 2026 – Kanada vs. Schweden, Wettprognose für die Goldmedaille der Frauen
Informationen zum Spiel
Das Goldmedaillenspiel im Curling der Frauen zählt zu den spannendsten und druckvollsten Finals der Olympischen Winterspiele. Anders als bei Sportarten mit Zeitmessung entscheidet hier jede einzelne Aktion in Echtzeit – jeder Stein, jede taktische Wahl und jeder kleine Fehler kann das gesamte Spiel kippen.
Olympisches Gold im Curling wird oft nicht durch dominante Vorrundenergebnisse gewonnen, sondern durch Nervenstärke in den letzten beiden Ends. Im Mittelpunkt stehen die präzise Ausführung trotz olympischer Erschöpfung, strategische Entscheidungen in der Schlussphase und die Fähigkeit der Skips, auch in Hochrisikosituationen kühlen Kopf zu bewahren – insbesondere wenn der Ausgang des Spiels an einem einzigen letzten Stein auf Bahn C hängt.
Bevor wir in die taktische Analyse und mögliche Duelle eintauchen, empfiehlt sich ein Blick in unseren Leitfaden zu Formaten, Live-Wett-Dynamiken und Medaillenmärkten im Curling.
Termin
Sonntag, 22. Februar 2026 – 11:05 Uhr Ortszeit (MEZ)
Austragungsort
Cortina Curling Arena im Olympiastadion von Cortina d’Ampezzo (Italien)
Statistiken
Aktuelle Form und Spielstil: Kanada
Kanada geht erneut als Benchmark im olympischen Curling ins Rennen. Kanadische Teams gewinnen selten durch spektakuläre Dominanz, sondern durch Konstanz, Disziplin und strategische Reife. Die aktuelle Form deutet auf eine Mannschaft hin, die Führungen sowohl mit aggressiven Hammer-Ends als auch mit risikoarmem, defensivem Spiel souverän verteidigen kann.
In Finalspielen zeichnet sich Kanada vor allem durch Gelassenheit aus. Das Team ist bereit, neutrale Ends zu akzeptieren und Gegnerinnen geduldig zu punktarmen Lösungen zu zwingen, anstatt frühzeitig auf hohe Führungen zu drängen. Diese emotionale Kontrolle ist im olympischen Umfeld ein entscheidender Vorteil.
Aktuelle Form & Spielstil: Schweden
Schweden stellt den technisch klarsten Kontrast dar. Die schwedischen Curlerinnen zählen zu den präzisesten Teams weltweit, insbesondere beim Setzen und bei kontrollierten Aufbauphasen. Ihr Stil bevorzugt Struktur statt Chaos.
Die jüngsten Ergebnisse zeigen ein Team, das in strukturierten Spielen besonders stark ist. Exzellente Freezes, kluge Winkel und kontrollierte Punktgewinne ohne unnötiges Öffnen des Hauses prägen ihren Ansatz. In olympischen Finalen kann dieser ruhige, beinahe klinische Stil für Gegnerinnen äußerst schwer zu knacken sein – besonders dann, wenn diese zu früh in die Offensive gehen.
Geheimfavorit: Schweiz
Sollte die Schweiz das Medaillenfinale erreichen, geschieht dies meist durch kalkulierte Aggression. Die Schweizerinnen sind eher bereit als Kanada oder Schweden, bereits früh komplexe Häuser aufzubauen – selbst ohne Hammer. Dadurch erhöhen sie bewusst die Varianz und schaffen Chancen auf mehrere Steine.
Wird ein Finale intensiv oder erfordern die Eisbedingungen ständige Anpassungen, kann die taktische Flexibilität der Schweiz zum entscheidenden Faktor werden. Ihre Bereitschaft zu mutigen Spielzügen macht sie in engen Partien zu einer gefährlichen Außenseiterin.
Direktes Duell
Hier prallen unterschiedliche Curling-Philosophien aufeinander. Kanada versucht, die Varianz zu minimieren, den Punktedruck gezielt zu steuern und Gegnerinnen in Geduldsproben zu verwickeln. Schweden hingegen kontrolliert das Spiel über technische Präzision und ausgewählte Steine, um konstante Einser zu sichern und sich kontrollierte Chancen zu erarbeiten.
Historisch besitzt Kanada in olympischen Hochdrucksituationen einen leichten Vorteil, da Erfahrung und emotionale Stabilität häufig den Ausschlag geben. Schweden hingegen überzeugt oft über längere Turnierserien, in denen technische Konstanz über viele Spiele hinweg entscheidend ist.
Spielanalyse
Kanada gewinnt Gold in einem knappen Finale mit wenigen Punkten, Schweden bleibt dabei lange bis zum entscheidenden End im Spiel. In Goldmedaillenspiele schneiden tendenziell diejenigen Teams am besten ab, die emotional neutral bleiben und dem Impuls widerstehen können, Spielzüge zu forcieren. Da Kanada bereit ist, neutrale Ends einzustecken, knappe Führungen zu verteidigen und auf den entscheidenden Fehler zu warten, passt das Team perfekt in dieses Finalmuster. Schweden bleibt der gefährlichste Herausforderer, wenn das Spiel strukturiert bleibt und es eher auf Präzision als auf Kraft ankommt. Tipp: Wer gewinnt: Kanada (Frauen) – Ja, mit einer Quote von 1,52 bei MELbet.
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